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Kurt Thut

Das Jahr 1994 bringt Kurt Thut in der internationalen Designszene den Durchbruch. Sein Folienschrank wird weltweit publiziert. Wie die Entwürfe von einigen dreißigjährigen Kollegen stützt er den Trend der »Neuen Bescheidenheit«. Der Schweizer ist da 63 Jahre alt und entwickelt Jahr für Jahr ein Möbelstück.

Nach der Lehre geht der Schreinersohn in Zürich auf die Kunstgewerbeschule zu bekannten Lehrern wie Willy Guhl und Hans Fischli. Daneben kümmert er sich um die Auftragslage zu Hause. 1953 »verkauft« er der Zürcher Möbelgenossenschaft sein schlicht-schönes Sideboard mit Alu-Schiebetüren und die Ausstellungsgestaltung gleich dazu.

Der diplomierte Innenarchitekt verehrt Mies van der Rohe. 1958 baut er ein Werkstattgebäude für den Vater und einige Wohnhäuser. 1970 übernimmt er die Schreinerei und kämpft um ihr Überleben. Thut erfindet schließlich seine eigene Art Möbel zu bauen. Sie entsprechen seinem Charakter, sind gescheit, bescheiden, gradlinig und charmant. Der Alu-Schrank mit zwei Fachtiefen, gebaut wie ein Flugzeug; das transparente Schrankleichtgewicht von 26 Kilogramm, ein flexibles Scherenbett. Prinziptransfer wird sein Markenzeichen. Lob kommt vom Architektenkollegen Robert Haussmann: »Was Thut tut, tut Thut gut.«

Auch uns tut Thut gut.

Das Schöne der Dinge beginnt nicht dort, wo das Nützliche aufhört.

Kurt Thut

Kurt Thut
  • *1931 Möriken (CH) † 2011 Zürich
  • Schreinerlehre, Innenarchitekturstudium an der Kunstgewerbeschule Zürich, kurze Mitarbeit in Architekturbüro
  • Arbeitsbereiche: Architektur, Innenarchitektur, Möbeldesign, Möbelherstellung
Scherenbett, Design Kurt Thut
Scherenbett, Design Kurt Thut, © www.thut.ch

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