Dieter Rams

»Mit seiner Designauffassung hat Dieter Rams die Alltagskultur der letzten Jahrhunderthälfte entscheidend mitgeprägt. Entstanden sind 409 technische Produkte in der Designabteilung der Firma Braun – wie Phonogeräte, Rasierer oder Taschenrechner. Dazu wenige Möbelstücke, die seit 1960 einen elitären Platz im Markt besitzen. Sie sind sehr aufwändig herzustellen. Ihre Gestaltung ist mustergültig: ausgeklügelte Regalsysteme, schlichte Rollcontainer, anbaubare Polsterelemente.

Rams vermeidet alles Überflüssige und agiert nach dem Motto »weniger, aber besser«. Er glaubt, dass man bewusster und auch freier lebt, wenn man sich gestalterisch auf das Wesentliche konzentriert und Unwesentliches eliminiert. Er könnte ein Kind des Bauhauses sein. Seine zehn Thesen für gutes Design werden gerade heute, in Zeiten des inflationären Design-Schnickschnacks, von verantwortungsvollen und umweltbewussten Designern hochgehalten und mit neuem Leben erfüllt: "Gutes Design / ist innovativ / macht ein Produkt verständlich / ist ästhetisch / macht ein Produkt brauchbar / ist unaufdringlich / ist ehrlich / ist langlebig / ist konsequent bis ins letzte Detail / ist umweltfreundlich / ist so wenig Design wie möglich.«

Design darf nicht dazu benutzt werden, ein Produkt innovativer, leistungsfähiger und teurer erscheinen zu lassen als es in Wirklichkeit ist.

Dieter Rams

Dieter Rams
  • * 1932 Wiesbaden, lebt in Kronberg/Taunus
  • Tischlerausbildung, Studium: Architektur/Innenarchitektur Werkkunstschule Wiesbaden
  • 1955-1997 Braun AG: ab 1961 Leiter/Direktor Produktdesign
  • Arbeitsbereiche: Architektur, Innenarchitektur, Möbel- und Produktdesign, Lehre
Regal 606, Design Dieter Rams
Regal 606, Design Dieter Rams, © www.depadova.it

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