Termine

Objekte der Begierde – Surrealismus und Design 1924 – heute

Bis 19. Januar 2020

Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Wann:

28.09. bis 19.01.2020

Wo:

Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Beschreibung:

Die Ausstellung »Objekte der Begierde« stellt Kunstwerke des Surrealismus und Designobjekte einander so gegenüber, dass die faszinierenden Parallelen und Querbezüge deutlich werden. Unter den hochkarätigen Leihgaben aus dem Bereich der bildenden Kunst sind unter anderem die Gemälde »Das rote Modell« (1947 oder 1948) von René Magritte, Salvador Dalís »Riesige fliegende Mokkatasse mit unerklärlicher Fortsetzung von fünf Metern Länge« (1944/45) sowie »Wald, Vögel und Sonne« (1927) von Max Ernst, aber auch Readymades wie Marcel Duchamps »Flaschentrockner« (1914) oder »Geschenk« (1921) von Man Ray.

www.design-museum.de

Was
Wo

Spitzen des Art Déco – Porzellan im Zackenstil

Bis 11. Oktober 2020

Grassi-Museum für Angewandte Kunst, Leipzig

Wann:

09.11. bis 11.10.2020

Wo:

Grassi-Museum für Angewandte Kunst, Leipzig

Beschreibung:

Wohl kaum eine jüngere Stilepoche ist so extravagant und war so einflussreich wie das Art Déco. Es fand seinen Weg auch in den Alltag und prägte Möbel, Leuchten und Geschirr, Dosen, Vasen, Gedecke und Service. Extravagante Formen, überraschende Dekors und Farbenreichtum zeichnen die Produkte der Porzellanmanufakturen der 1920er- und 1930er-Jahre aus. Die Gestaltung kannte kaum Grenzen: Die Abstraktion der Natur, arabesk-ornamentale Dekore mit expressivem Duktus, Exotismus und strenge Geometrie – alles steht nebeneinander oder verbindet sich. Immer wieder auffällig: der sogenannte Zackenstil mit seinen spitzwinkligen, markanten Formen, der auch die Innenarchitektur der Pfeilerhalle des Grassi-Museums prägt. Zwischen den ausgestellten Objekten und dem Raum entsteht so eine reizvolle Spannung. Die Exponate der Ausstellung stammen übrigens aus drei Hamburger Privatsammlungen. Rund 400 Objekte aus kleinen und großen Manufakturen sind zusammengekommen.

www.grassimak.de

Cars: Accelerating the Modern World

Bis 11. Oktober 2020

Victoria and Albert Museum, London

Wann:

23.11. bis 11.10.2020

Wo:

Victoria and Albert Museum, London

Beschreibung:

Ohne Autos wäre unsere Welt eine andere. 130 Jahre Automobilgeschichte haben die moderne Welt so stark verändert wie sonst wohl nur die Erfindung der Dampfmaschine und die Entdeckung der Möglichkeiten der Elektrizität. Es ist deshalb nur zu berechtigt, wie im Ausstellungstitel zu sagen, Autos hätten unsere moderne Welt auf Tempo gebracht. Die Londoner Ausstellung zeigt, wie das Auto unsere Welt geprägt hat. Es hat nicht nur unsere Städte und unsere Umwelt entscheidend verändert, sondern auch unsere Wirtschaft – etwa in der Art, wie wir Waren produzieren. Henry Ford lässt grüßen.

www.vam.ac.uk

SAGMEISTER & WALSH: BEAUTY – Das Wesen der Schönheit

Bis 26. April 2020

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Wann:

15.12. bis 26.04.2020

Wo:

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Beschreibung:

Philosophie, Wissenschaft, Psychologie und nicht zuletzt Kunst und Gestaltung streiten seit der Antike über das Wesen der Schönheit, ihre Wirkung auf die menschliche Wahrnehmung und unser daraus resultierendes Verhalten. Gemeinsam mit Jessica Walsh stellt Stefan Sagmeister, der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns, ein ganz persönliches und visuell beeindruckendes Plädoyer für die Lust am Schönen vor, das Schönheit als einen zentralen, funktionalen Aspekt ansprechender Gestaltung erlebbar macht. Mit spektakulären interaktiven und multimedialen Installationen und Beispielen aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign nehmen Sagmeister und Walsh die Besucher mit auf eine sinnlich-vergnügliche Expedition in ihren Kosmos des Schönen und animieren die Besucher zum Sehen, Riechen und Fühlen. Den Abschluss der Ausstellung bildet ein von Sagmeister & Walsh kuratiertes „Schönheitsarchiv“ mit von ihnen als besonders schön bewerteten Exponaten aus der über 500.000 Werke umfassenden Sammlung des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe.

www.mkg-hamburg.de

Bugholz, vielschichtig – Thonet und das moderne Möbeldesign

Bis 13. April 2020

MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien

Wann:

18.12. bis 13.04.2020

Wo:

MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien

Beschreibung:

200-jähriges Jubiläum feiert Thonet in diesem Jahr – und jetzt auch in Wien, der Stadt, die für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens so wichtig war: 1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet von Boppard am Rhein nach Wien, wo er mit dem Sessel Nr. 4 für das Café Daum am Kohlmarkt zum ersten Mal ein Kaffeehaus möblierte und schnell Teil der Wiener Kaffeehauskultur wurde. Hier konnte er die von ihm entwickelten Bugholzmöbel perfektionieren und das größte Möbel-Imperium des 19. Jahrhunderts begründen. Die Ausstellung zeigt die zentrale Bedeutung der heute im nordhessischen Frankenberg ansässigen Firma Thonet für das Möbeldesign der Moderne und stellt ihre charakteristischen und weltbekannten Bugholzmöbel in den Kontext zeitgenössischer technologischer, typologischer, ästhetischer und historischer Entwicklungen.

www.mak.at

Design Gruppe Pentagon

Bis 26. April 2020

MAKK – Museum für angewandte Kunst, Köln

Wann:

13.01. bis 26.04.2020

Wo:

MAKK – Museum für angewandte Kunst, Köln

Beschreibung:

Bis Anfang der 1980er-Jahre stand das deutsche Design in der Tradition der Bauhaus-Philosophie für Rationalität, Sachlichkeit, Nüchternheit und effiziente Gestaltung. Angeregt durch die provokanten Konzepte von Memphis und Alchimia in Italien, begann auch in Deutschland dann eine radikale Erneuerung. Das Neue Deutsche Design revolutionierte das funktionale Design-Verständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designer-Gruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. 35 Jahre nach seiner Gründung widmet das Museum für angewandte Kunst in Köln (MAKK) dem Kollektiv jetzt eine erste Retrospektive. Pentagon arbeitete mit Stahl und Plexiglas, kombinierte diese mit Stein, Gummi oder Leder, auch mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und gab dem Ganzen einen postmodernen Kick. „Der Anspruch war, nicht Möbel, sondern Objekte zu verkaufen“, so Meyer Voggenreiter. Nun werden die Werke der Gruppenmitglieder, fast alle aus Privatsammlungen stammend, in einer raumgreifenden Installation in der zentralen Ausstellungshalle des MAKK präsentiert. 1987 war das Kollektiv mit dem Projekt Café „Casino“ Teil der documenta 8. Das Café war ein real betriebenes Künstler-Café in einem halböffentlichen Raum. Mit der Präsentation in Kassel erlebte Pentagon seinen internationalen Durchbruch. Ein Teil des Cafés inklusive der damals zerstörten Stehtische wurde für die Ausstellung anhand von Originalentwürfen nachgebaut und wird im Rahmen von Aktionen „wiederbelebt“.

www.makk.de

100 Jahre, 20 visionäre Interieurs

Bis 23. August 2020

Feuerwehrhaus im Vitra Schaudepot, Weil am Rhein

Wann:

08.02. bis 23.08.2020

Wo:

Feuerwehrhaus im Vitra Schaudepot, Weil am Rhein

Beschreibung:

Unser Zuhause ist Ausdruck unseres Lebensstils, es prägt unseren Alltag und bestimmt unser Wohlbefinden. Mit der Ausstellung initiiert das Vitra Design Museum eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven. Die Ausstellung zeigt, wie sich gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen der letzten 100 Jahre in unserem Wohnumfeld widerspiegeln – von aktuellen Themen wie knapper werdendem Wohnraum und dem Verschwinden der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben über die Entdeckung der Loft-Wohnung in den 1970er Jahren, aber auch dem Siegeszug einer ungezwungeneren Wohnkultur in den 1960ern und dem Einzug moderner Haushaltsgeräte in den 1950ern bis hin zu den ersten offenen Grundrissen der 1920er-Jahre. Diese Umbrüche werden anhand von 20 stilbildenden Interieurs veranschaulicht, darunter Entwürfe von Architekten wie Adolf Loos, Finn Juhl, Lina Bo Bardi oder Assemble, Künstlern wie Andy Warhol oder Cecil Beaton sowie der legendären Innenarchitektin Elsie de Wolfe. Die ausgewählten Interieurs zeigen, in welchem Maße die Gestaltung von Wohnräumen durch einzelne Gestalterpersönlichkeiten, aber stets auch durch Einflüsse aus Kunst, Architektur, Mode oder Set-Design beeinflusst werden. Zugänglich sein wird auch die begehbare Rekonstruktion der „Visiona 2“ des dänischen Designers Verner Panton im Feuerwehrhaus. Die organisch geformte Wohnlandschaft in Rot- und Blautönen, inspiriert von Popkultur und Science-Fiction, gilt als eines der ungewöhnlichsten Wohn-Interieurs des 20. Jahrhunderts.

www.design-museum.de

24 Stops – Rehberger-Weg

Dauerausstellung

Fondation Beyeler – Vitra Campus

Wo:

Fondation Beyeler – Vitra Campus

Beschreibung:

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Geleitet von «24 Stops», 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich eine einzigartig vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erkunden.

24stops.info

VitraHaus

Dauerausstellung

VitraHaus, Weil am Rhein

Wo:

VitraHaus, Weil am Rhein

Beschreibung:

Das VitraHaus, gebaut von Herzog & de Meuron, ist der Flagshipstore von Vitra und das Zuhause der Vitra Home Collection. Hier erleben Sie anhand von Möbelarrangements in unterschiedlichen Stilrichtungen die großen Klassiker von Vitra und die neusten Entwürfe zeitgenössischer Designer.

www.vitra.com